Von Island bis China: Die neuesten Stätten des UNESCO Welterbes

Einige dieser Orte sind außergewöhnlich und atemberaubend, aber du hast bestimmt noch nie von ihnen gehört. Lass dich inspirieren!

Von Island bis China: Die neuesten Stätten des UNESCO-Welterbes, Geschichte, Die Vergessene Bibliothek, Anastasia Michailova

In diesem Jahr wurden 29 weitere Stätten zum UNESCO Welterbe erklärt.

Seit 43 Jahren treffen sich die Vertreter der „United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization“ (UNESCO), zu Deutsch „Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur“, um außergewöhnliche Natur- und Kulturwunder dieser Erde ausfindig zu machen und sie zu schützen. So gehören etwa die Galapagos-Inseln, Macchu Picchu oder das Great Barrier Reef zum UNESCO Welterbe. Viele dieser Orte sind beispielsweise durch Massentourismus oder den Klimawandel bedroht. Auch in diesem Jahr wurden einige erstaunliche Orte auf die Liste besonderer Kultur- und Naturgüter neu aufgenommen.

Vom 30. Juni bis zum 10. Juli tagte das Komitee der UNESCO in Baku, der ohnehin bereits geschichtsträchtigen Hauptstadt Aserbaidschans, und beschloss 29 neue Stätten zum Welterbe zu erklären. Seit 2001 ist das die größte Anzahl neu hinzugekommener Kultur- bzw. Naturgüter. Insgesamt gehören 1.121 Stätten zum Welterbe der UNESCO.

Besondere Kriterien

Jeder Standort muss mindestens eine von 10 natürlichen bzw. kulturellen Kriterien erfüllen, um als Welterbe anerkannt zu werden. Dazu gehören etwa eine besondere Artenvielfalt oder eine außergewöhnliche Genialität bzw. Kreativität menschlicher Schöpfung. So hatte auch Aserbaidschan dieses Jahr viel zu feiern. Das historische Zentrum der antiken Seidenstraßen-Stadt „Sheki“ wurde ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.


Von der ältesten und größten Aquakultur der Welt bis hin zu uralten Gräbern Japans – Das sind die neuesten Stätten des UNESCO-Welterbes:

Bagan, Myanmar

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Bild: Adrian Granzella Larssen

Die historische Königsstadt bildet mit seinen über zweitausend Sakralgebäuden, darunter buddhistische Tempel und Klöster, eine der größten archäologischen Stätten Südostasiens. Ein Flug mit dem Heißluftballon über die Tempelebene bei Sonnenuntergang gehört zu den absoluten Highlights in Bagan.

Sheki, Aserbaidschan

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Bild: azerbaijan.travel

Sheki war ein wichtiger Knotenpunkt auf historischen Handelswegen zwischen Europa und Asien. Die Architektur der Stadt spiegelt den Reichtum des Seidenhandels im 18. Jahrhundert wider. Der Khan-Palast ist bis heute eines der bedeutendsten Bauwerke Aserbaidschans.

Wandervögel-Schutzgebiete, China

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Bild: Xinhua/Li Bo

Entlang des Bohai-Golfs am Gelben Meer liegt das größte Wattenmeer der Welt. Es ist besonders nährstoffhaltig, fischreich und sehr flach, weshalb hier zahlreiche Wandervögel nisten und ruhen. Zu den besonders seltenen Vogelarten, die hier jedoch regelmäßig vorkommen, zählen unter anderem die Rot- und Weißnackenkraniche und die Löffelschnabel-Flussuferläufer. China initiierte zum Schutz dieses besonderen Ökosystems bereits im Jahr 2002 das „Dafeng Milu National Nature Reserve“.

Paraty, Brasilien

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Bild: brazil-insider.com

Diese charmante Küstenstadt liegt auf der ehemaligen „Goldstraße“ auf der im 17. Jahrhundert Edelmetalle nach Europa verschifft wurden. Das Stadtbild wird bis heute von Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert geprägt und grenzt zudem an einen der wichtigsten Hotspots, in dem Jaguare und Wolläffchen leben.

Der Vatnajökull Nationalpark, Island

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Bild: viator.com

Dieser unglaubliche Nationalpark bedeckt fast 14 Prozent ganz Islands und beherbergt dabei 10 zentrale Vulkane der Insel. Die geologischen Wunder dieses außergewöhnlichen Gebietes können auf Gletscherwanderungen, Eishöhlen-Touren und Jeep-Fahrten erkundet werden.

Krzemionki-Feuersteinminen, Polen

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Bild: wakacjezdzieciakiem.pl

Gleich vier neolithische und bronzezeitliche Stätten bilden hier ein bedeutendes unterirdisches Bergbauzentrum. Es ist eines der umfassendsten prähistorischen Minennetze zur Gewinnung von Feuerstein auf der ganzen Welt.

Writing-on-Stone Provincial Park/Áísínai’pi National Historic Site, Kanada

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Bild: Alberta Parks

Das Gebiet des Milk River Valley in den Great Planes, das an die USA grenzt, ist gespickt mit einer Vielzahl von Sandsteinschnitzereien der Blackfoot-Indianer (Siksikáíítsitapi). Tausende Steinritzungen und Malereien wurden hier auf großen Felsen hinterlassen. Das Tal war bereits nachweislich vor 9.000 Jahren von Menschen besiedelt.

Jaipur, Indien

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Bild: Dreamstime

Die Hauptstadt des indischen Bundesstaates „Rajasthan“ wurde 1729 nach vedischen Grundsätzen erbaut und verweist in seiner Architektur auf traditionelle hinduistische Konzepte. Die „rosa Stadt“, wie Jaipur auch genannt wird, ist die erste geplante Stadt Indiens. Die Farben und Fassaden der Gebäude sind genau aufeinander abgestimmt und ergeben ein harmonisches Bild.

Risco Caído und die heiligen Berge von Gran Canaria, Spanien

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Bild: Javier Gil León

Diese besondere archäologische Stätte ist der Beweis dafür, dass eine isolierte Zivilisation vor etwa 1.500 Jahren auf der größten Insel der Kanaren lebte und eine eigene Kultur entwickelte. Das Gebiet ist übersät mit prähistorischen Höhlenwohnungen, Zisternen, Tempeln und Getreidespeichern. Laut den Forschern wurde hier eine Art „Stern- und Mutter Erde-Kult“ zelebriert.

Seowon, Korea

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Bild: antiquealive.com

Hierbei handelt es sich um neun neokonfuzianische Akademien, die zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert inmitten einer malerischen Naturlandschaft erbaut wurden. Der Baustil sollte den Schülern Respekt vor der Natur lehren und die Bedeutung des Geistes und des physischen Selbst vermitteln.

Jodrell-Bank-Radioobservatorium, Großbritannien

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Bild: Jodrell Bank Centre for Astrophysics

Dieses Anwesen beherbergt eines der weltweit führenden Observatorien für Radioastronomie. Es ist noch heute in Betrieb und wurde erstmals 1945 genutzt. Die hier durchgeführten wissenschaftlichen Studien haben unser Verständnis vom Weltraum und der Quantenoptik grundlegend geprägt.

Architektur des 20. Jahrhunderts von Frank Lloyd Wright, USA

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Bild: virtute.io

Diese Auswahl von acht Gebäuden steht für die „organische Architektur“ des 20. Jahrhunderts und wurde vom amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright entworfen.

Bom Jesus do Monte, Portugal

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Bild: bragatv.pt

Dieses römisch-katholische Heiligtum heißt zu Deutsch „Guter Jesus vom Berge“. Die Basilika im Barockstil liegt an den Hängen des Berges „Sacri Monti“, der die Stadt Braga im Norden Portugals überragt. Bereits im 14. Jahrhundert gab es erste Vorgängerbauten. Das Gebäude selbst wurde über einen Zeitraum von 600 Jahren erbaut.

Le Colline del Prosecco di Conegliano e Valdobbiadene, Italien

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Bild: winenews.it

Diese einzigartige Landschaft mit ihren terrassenförmig angelegten Reben zeugt bereits seit Jahrhunderten vom Weinbau. Bis heute werden hier die Früchte für den weltbekannten Prosecco geerntet.

Palácio Nacional de Mafra, Portugal

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Bild: The Vegan Travelers

Der Nationalpalast von Mafra ist ein reich verzierter italienischer Barockpalast. Seine Gärten repräsentieren den Reichtum und die Macht Portugals im frühen 18. Jahrhundert.

Mozu-Gräber, Japan

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Bild: Kyodo News

Diese kunstvollen Gräber veranschaulichen die Bestattungstraditionen der Elite-Mitglieder der japanischen Kofun-Zeit vom 3. bis zum 6. Jahrhundert. Die aufwendigen Grabanlagen haben beispielsweise die Form von Jakobsmuscheln, Quadraten oder Schlüssellöchern und sind mit edlen Grabbeigaben, darunter Rüstungen und Tonskulpturen, ausgestattet.

Dilmun Grabhügel, Bahrain

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Bild: Alamy Stock Photos

Der Westen der Insel Bahrain im Persischen Golf ist von etwa 12.000 Grabhügeln durchzogen. Diese aufwendige Bestattungstradition findet seit mehr als 300 Jahren für Könige, aber auch für Bürger Anwendung.

Kohlebergwerk von Sawahlunto, Indonesien

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Bild: National Geographic

Hierbei handelt es sich um eine ganze Bergbaustadt aus der Kolonialzeit des 19. Jahrhunderts. Sie befindet sich im indonesischen Dschungel und ist die erste Kohlemine Südostasiens. Heute können Besucher die verlassenen Eisenbahnen besichtigen und in einem Bergbaumuseum mehr über die Werkzeuge der damaligen Zeit und die Geschichte der ansässigen Kohleunternehmen erfahren.

Babylon, Irak

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Bild: Ameer Al Mohammedaw

Obwohl die ehemalige Hauptstadt des Neobabylonischen Reiches nur noch in Überresten erhalten ist, finden sich dennoch zahlreiche Tore, Statuen, Tempel und Theater in dieser antiken Metropole wider. Die Stadt wurde von den alten Griechen als eines der sieben Weltwunder bezeichnet.

Kirchen der Pskow-Schule für Architektur, Russland

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Bild: State budgetary institution of culture “Research and Development Centre for Conservation and Use of Historical and Cultural Monuments of the Pskov Region”

Diese kuppelförmigen Gebäude mit kubischem Rahmen, heute Kirchen, Kathedralen und Klöster, zeugen von einer der bedeutendsten Architekturschulen Russlands. Sie wurden im 15. und 16. Jahrhundert erbaut und lassen Besucher noch heute staunen. 10 dieser Gebäude sind nun Weltkulturerbe.

Länder und Meere in Französisch-Polynesien

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Bild: Nelly Gravier

In den entlegenen Gebieten des südlichen Indischen Ozeans gibt es gleich mehrere Archipele, die einen Zufluchtsort für viele seltene Tiere, darunter Königspinguine oder Gelbnasenalbatrosse bilden. Diese Orte konzentrieren nachweislich die höchste Anzahl von Vögeln und Meeressäugern auf der ganzen Welt.

Hyrkanische Wälder, Iran

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Bild: Fariba Babaei

Diese uralten Wälder entlang der südlichen Ausläufer des Kaspischen Meeres sind 25 bis 50 Millionen Jahre alt. In der Landschaft leben 180 Vogelarten und 58 Säugetierarten, darunter der gefährdete Persische Leopard.

Kladruby nad Labem, Tschechien

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Bild: Lubomir Havrda

Diese tschechische Gemeinde ist seit 440 Jahren eine der führenden Pferdezuchtinstitutionen der Kladruber-Pferde in ganz Europa. Die Zucht entwickelte sich hier zu einer Zeit, als Pferden eine wichtige Rolle in den Bereichen Transport, Landwirtschaft und Militär zukam. Sie waren zudem die Zugpferde des kaiserlichen Hofes.

Budj Bim Kulturlandschaft, Australien

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Bild: australia.timesofnews.com

Seit 6.000 Jahren helfen die Feuchtgebiete, Seen und durch uralte Lavaströme erzeugte Kanäle den Gunditjamara im Südwesten Australiens Aale zu fangen. Es ist eine der ältesten und größten Aquakulturen der Welt, die bereits seit Jahrtausenden von indigenen Völkern genutzt wird.

Archäologische Stätte Liangzhu, China

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Bild: Youlin Magazine

Hier entlang des Yangzte-Flusses in Ostchina lebte die letzte neolithische Jade-Gesellschaft. Sie hinterließ Grabstätten und Hinweise auf ihre hoch entwickelte Stadtplanung, darunter Wasserschutzsysteme. DNA-Untersuchungen legen nahe, dass es sich bei diesem Ort um eine beliebte Migrationsroute handelte und hier mehrere Kulturen beheimatet waren.

Alte Metallurgie-Stätten, Burkina Faso

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Bild: aib.media

Diese frühen Minen und Schmiedeturmöfen sind fast 3.000 Jahre alt und zeugen von einer regen Metallverarbeitung in der Region. Insgesamt gibt es fünf solcher Standorte in Burkina Faso (Afrika).

Augsburgs historische Wasserwirtschaft, Deutschland

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Bild: br.de

Kanäle, Wassertürme, Brunnen und Wasserkraftwerke veranschaulichen die innovative Entwicklung der Wasserwirtschaft Augsburgs in den letzten 700 Jahren.

Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří, Deutschland und Tschechien

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Bild: tageskarte.io

Das Erzgebirge war zwischen 1460 und 1560 die wichtigste Silbererzquelle für ganz Europa. Hier wurde bis 1990 aktiver Bergbau betrieben und neben Silber auch Zinn, Zink, Kobalt, Nickel, Kupfer, Blei, Steinkohle und Uran abgebaut.

Ebene der Tonkrüge, Laos

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Bild: curioushistorian.com

In der Provinz Xieng Khouang befinden sich über 2.000 megalithische Tonkrüge, in denen menschliche Überreste bestattet wurden. Die Megalithen wurden auf ein Alter von 1.500 bis 2.000 Jahren geschätzt. Ein Tonkrug wiegt bis zu 6.000 Kilogramm.


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