Diese Wellen „leuchten“: Maritime Kunst aus dem 19. Jahrhundert

Der russische Maler Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski hatte eine besondere Vorliebe für das Meer. Seine einzigartige Fähigkeit die „schimmernde Essenz“ des Wassers festzuhalten, versetzt den Betrachter seiner Kunst auch heute noch ins Staunen.

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Eine Art „magischer Realismus“ – Das Licht in Aiwasowskis Gemälden scheint durch die stürmischen Wellen hindurch, Bild: My Modern Met

Aiwasowski schuf im späten 19. Jahrhundert über 6.000 Gemälde, die heute auf der ganzen Welt ausgestellt sind. Er gilt als einer der bedeutendsten russischen Künstler seiner Zeit, obwohl er schon damals auch in Westeuropa und den Vereinigten Staaten von Amerika Prominenz erlangte. Die Inspiration und Leidenschaft für seine maritime Kunst schöpfte Aiwasowski aus der Heimat. Er wurde auf der Halbinsel Krim geboren und pflegte eine tiefe Liebe und Verbundenheit für das Schwarze Meer. Dem Thema der Seelandschaften sollte er als Künstler sein Leben lang treu bleiben.

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Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski, Selbstporträt 1874, Public Domain.

Eine „magische“ Luminanz

Was ihn von anderen maritimen Künstlern unterscheidet, ist seine Fähigkeit den Wellen eine gewisse Luminanz zu verleihen und die Sonneneinstrahlung durch das Wasser hindurch festzuhalten. Die Intensität und Bewegung des tiefen Blaus hat dabei seine ganz eigene, fast schon „spirituelle“ Energie. Aiwasowskis Gemälde werden deshalb gerne einer Art „magischem Realismus“ zugeschrieben. Offiziell gilt er als Künstler der russischen Romantik.

In jedem seiner Werke wird die emotionale Bindung des russischen Malers zum Meer und zu ursprünglichen Küstenlandschaften deutlich. Und obwohl das Wasser als zentrales Element immer im Vordergrund steht, zeichnete Aiwasowski auch Schiffe im Rahmen von epischen Seeschlachten erstaunlich detailreich.

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Bilder: My Modern Met, Kunstforum Wien, Kunstkopie.de

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