Die Bagdad-Batterie: Elektrizität zu Lebzeiten Christi?

Im Jahre 1936 machte der österreichische Archäologe Wilhelm König eine erstaunliche Entdeckung. Als er Ausgrabungen am Hügel Khu-jut Rabuah nahe Bagdad vornahm, förderte er ein Objekt zutage, von welchem Wissenschaftlicher bis heute in den Bann gezogen werden. Es herrscht immer noch eine rege Debatte darüber, wozu das besagte Objekt ursprünglich diente.

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Eine Nachbildung der Bagdad-Batterie, Bild: The Battery Company

Das mysteriöse Fundstück bestand aus drei Teilen: ein Gefäß aus Terrakotta, in welchem sich ein Kupferzylinder befand, der mithilfe von Asphalt festgeklebt gewesen war. In dem Zylinder wiederum steckte ein vollständig oxidiertes Eisenstäbchen.

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So sieht die Bagdad-Batterie vereinfacht skizziert aus, interner Aufbau nach W. König

Es gibt eine bis heute starke Hypothese, nach welcher diese Bestandteile eine Art Batterie bildeten. So heißt es in dem Buch „Sumer Assur Babylon. 7000 Jahre Kunst und Kultur zwischen Euphrat und Tigris“:

„Die Frage ist, was dieser Fund aus der Zeit um etwa Christi Geburt darstellt. So unglaublich es klingt: etwa 1800 Jahre bevor Galvani (1789) im sogenannten „Froschschenkelversuch“ die „Galvanische Elektrizität“ entdeckte, kannten die Parther (vor 2000 Jahren nahe Bagdad ansässiges Volk) eine elektrische Zelle. Man muss lediglich eine saure oder laugenartige Flüssigkeit in den Kupferzylinder einfüllen, dann ist das Element fertig. Versuche mit einer 5 %-igen Weinessiglösung haben ein halbes Volt elektrische Spannung erbracht.“

„Sumer Assur Babylon. 7000 Jahre Kunst und Kultur zwischen Euphrat und Tigris“, Verlag Phillip von Zabern.
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Innenansicht der Nachbildung der Bagdad-Batterie, Bild: The Battery Company

Es steht natürlich immer noch die Frage im Raum, was genau die Parther nun mit einem halben Volt an elektrischer Spannung gemacht haben könnten. Neben der Bagdad-Batterie wurden drei Schalen mit Zaubersprüchen gefunden. Es ist möglich, dass der erzeugte Strom für das Vergolden von Kupfergefäßen benutzt wurde. Auch Schmerzen könnten mithilfe einer „Elektrotherapie“ geheilt worden sein.

Die Bagdad-Batterie ist jedoch nicht der einzige Fund seiner Art. Zahlreiche ähnliche Objekte wurden in Seleukia am Tigris und dem benachbarten Ctesiphon, der parthischen Hauptstadt gefunden.

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Sonderbare Abbildungen im Dendera-Tempel in Ägypten, Bild: Terra Papers

Manche Menschen sehen gar Parallelen zu einer sonderbaren Abbildung eines antiken Wandpaneels im sogenannten „Dendera-Tempel“ in Ägypten. Nach unserer heutigen Sicht ähnelt die Darstellung zwei großen Glühbirnen. Die Universitätsmeinung hierzu lautet jedoch, dass diese Szene die Geburt einer Gottheit zeige.


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